"Wo Euer Schatz ist, da wird auch Euer Herz sein."

Cordux sind Sabine Jordan und Doris Nitsche. Unsere Beratung ist von unserem jeweiligen und auch gemeinsamen Gewordensein als Menschen und Nachfolger Jesu Christi geprägt. Unser Wunsch ist, den Menschen offen und unverstellt, so wie wir sind, zu begegnen. Unsere Stärke und unser Auftrag liegen darin, Zeugen zu sein. Die Führungen Gottes haben uns manches gelehrt, sowohl fachlich wie geistlich und auch menschlich. Wir möchten unsere Herzensanliegen teilen und den Segen weiter reichen, den wir selbst erfahren. Wir sind davon überzeugt:

„Wo Euer Schatz ist, da wird auch Euer Herz sein." Mt. 6,21

Unsere ausführlichen Gedanken dazu lesen Sie hier.

In den letzten Jahren sind viele Veranstaltungen zum Thema Leiterschaft abgehalten worden. Viele begabte Menschen Gottes haben ihre Fähigkeiten und ihr Wissen mit anderen geteilt. Schwerpunkt, so wie wir es erlebt haben, ist meist die Vermittlung von Handwerkszeug, Wissen und Handhabe zur Anwendung. Das hat schon vielen Mitarbeitern und Leitern geholfen und Gemeinden gedient.

"Ich bin oft müde und mein Dienst strengt mich mehr an, als er mir Freude bereitet. das belastet mich zusätzlich." "Ich komme nicht mehr zu mir selbst und weiß oft gar nicht, wie ich NEIN sagen kann, wenn mich eine angefragte Mitarbeit überfordert. Wir reden kaum über persönliche Dinge. Das ist fast wie auf der Arbeit..." Ich könnte ja was bewegen und Lücken schließen, aber mir fehlen die Leute, die mitmachen." "Ich würde ja mitmachen, aber mir fehlt die Unterstützung, denn ich arbeite lieber in einem Team und leite nicht gerne. " "Irgendwas fehlt im Miteinander und die Oberflächlichkeit wird immer schlimmer." "Wir vertrauen einander nicht in der Gemeindeleitung."

Kommt es bei einem Seminar zu privaten Begegnungen oder das Angebot des Einzelcoachinggesprächs wird angenommen, dann fallen oftmals diese und ähnliche Sätze. Wir erleben dabei Leitende als geistlich Berufene, die fähig und willig sind, aber... Dieses "aber" wurde im Laufe der Zeit für uns so bedeutsam, dass wir aufmerkten, wenn von den Hindernissen gesprochen wurde, denn sie gleichen vielerorts einander: Das Herz kommt viel zu kurz. Es wird oft ein hohes Arbeitspensum abgearbeitet. Gemeindedienst mutiert zu einem zweiten Arbeitsplatz mit ähnlichen Konditionen. Ehrenamt wird Leistungsamt. Freiwilligkeit zu Verpflichtung. Die Grenzen des Einzelnen erzeugen obendrein nicht selten Schuldgefühle, weil man ja gerne für Gott da sein will, aber... Reden wir dann von unserem Leitungsverständnis, von der Art, wie etwa Theater return geführt wurde, kommt häufig die Frage "Wie geht das zu und können wir das auch?"

Ja, das kann jeder, der "einfältig" genug ist. Jeder, der sein Herz für Gottes Anliegen öffnen möchte und bereit ist, andere von Herzen wert zu schätzen, sich selbst immer wieder vor Gott zu reflektieren, sich erneuern zu lassen, und sein Leben und Arbeiten als für den HErrn getan versteht, kann das. Es ist ein Weg, der wohl nur gelingt, wenn der tiefsten inneren Überzeugung von einer Art der Gemeinschaft gefolgt wird und es ein WEG sein darf, der sich aus dem herzlichen Wollen und Handeln der Gehenden ergibt. Dazu möchten wir beitragen und bieten unsere Erfahrungen und unser Können an. Es ist uns zutiefst wichtig, dass wir zwar auch einen Handwerkskoffer und "Bildung" mitbringen, aber was daraus für wen richtig ist und wie es dienen kann, das bestimmen immer die spezielle Situation und das Bedürfnis der Menschen, denen wir dienen dürfen. Wir sehen uns als Beschenkte, denen Jesus einen speziellen Lebensweg anvertraut hat, der anderen dienen darf.

Herzliche Einladung, auf der Seite zu bleiben und weiter zu lesen - und dann ergeben sich vielleicht Fragen, die Sie uns stellen möchten. Sichtweisen oder  Gedanken, die Sie uns mitteilen möchten. Oder es gibt schon ein konkretes Anliegen, das Sie mit uns zusammen ansehen möchten? Wir freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Ihre Sabine Jordan & Doris Nitsche